4. Was soll mit dem Rathaus geschehen?

Der „Parade“-Bau im Volksmund auch Faustoleum genannt, war als repräsentativer Bau geplant und ist ein Fremdkörper in dieser Stadt geblieben. Der Zustand ist nach jahrelanger Vernachlässigung unhaltbar. Die gesamte 7. Etage ist als Büroraum nicht zu nutzen, die marode Fassade lässt Regen eindringen und wertvolle Energie nach draußen. In den letzten
8 Jahren ist der Energiebedarf allein für Heizkosten von ca. 1 Mio. KWh auf über 2 Mio. KWh gestiegen, Stromkosten und Kosten für die Klimaanlage nicht eingerechnet. Aus dem Rathaus kommt buchstäblich und im übertragenen Sinn heiße Luft. Riesige Verkehrsfläche und schlecht geschnittene Büros sind unfunktional. Eine Sanierung allein der Fassade und der Heizungs- und Klimatechnik ohne Berücksichtigung anderer baulicher Mängel ist auf 10 Mio. € geschätzt, dabei ist die Stadthalle ebenfalls noch nicht auf der Rechnung. Eine seriöse Kostenrechnung liegt weder für die Sanierung vor, noch werden Personalentwicklung, der Standort technisches Rathaus und laufende Kosten in die Überlegungen einbezogen. Wir sind davon überzeugt, dass ein schlichter funktionaler Neubau und die Zusammenführung der Verwaltung auf einen Standort dauerhaft die kostengünstigste Lösung ist. Denkbare Standorte sind die Industriebrachen Hundhausen oder Narath. Der Bürgerservice und weitere Büros mit Publikumsverkehr könnten ins alte Rathaus ziehen und dort Identifikationspunkt sein und für eine Belebung des Marktplatzes sorgen.

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